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Ionenaustauscheranlagen

Als Beispiel für den Einsatz von Ionenaustauschern sei die Wasserenthärtung genannt.

Eine Wasserenthärtung verhindert die Wassersteinbildung und die damit verbundenen negativen Folgen für die gesamte wasserführende Installation. Im Haushalt bringt weiches Wasser Komfort und eine Einsparung des Wasser-, Spül- und Waschmittelverbrauchs.

Enthärtungsanlagen nach dem Ionenaustauschverfahren tauschen die wassersteinbildenden Kalzium- und Magnesiumionen gegen neutrale Natriumionen aus und enthärten das Wasser auf den gewünschten Härtegrad. Für den Trinkwasserbereich wird das Wasser auf ca. 7°- 8° dH enthärtet.

In industriellen Anwendungen, z. B. als Kesselspeisewasser, wird das Wasser immer auf 0° dH (dH = deutsche Härte) enthärtet. Hier ist die technische Ausführung als Doppelanlage Voraussetzung für den kontinuierlichen und störungsfreien Betrieb der nachgeschalteten Anlagen.

Die Regeneration des in der Anlage wirksamen Ionenaustauschharzes erfolgt automatisch entsprechend der verbrauchten Kapazität. Die Kapazität einer Anlage errechnet sich aus der „entfernten“ Wasserhärte und der aufbereiteten Wassermenge.

 

 

Doppelfilter Enthärtungsanlage mit einem Volumen von 20 Kubikmeter pro Tag
Kabinett-Enthärtungsanlage mit Zentralsteuerventil
Kabinettanlage



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